„Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern…“ (Matthäus 28,19)

Das Motto unserer Gemeinde fassen wir gerne mit den Worten „Finden – Fördern – Freisetzen“ zusammen. Diesen Leitgedanken verfolgen wir nicht nur in unseren verschiedenen Diensten in der Gemeinde „vor Ort“, sondern wollen auch weltweit dazu beitragen.

Mit den Jahre haben sich eine Reihe von internationalen Beziehungen entwickelt, über die wir Arbeiten unterstützen, die sich das selbe Ziel gesetzt haben. Diese außenmissionarische Arbeit wollen wir auf den unten stehenden Seiten vorstellen.

Spenden:

Bankverbindung von „Konkordia hilft e.V.“

BFS Bank AG Karlsruhe
IBAN: DE75 6602 0500 0008 7911 01
BIC: BFS WDE 33 KRL
Verwendungszweck: Bitte Name des Projektes angeben

Paypal. paypal.me/konkordiahilft

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, bitten wir Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungszweck zu schreiben!

Projekte

  • Zahnärztliche Einsätze: Website
  • Nothilfe Süd Sudan: Infos
  • Bruderhilfe: Bruderhilfe
  • Foundation e.V. Hilfe für Haiti: Website
  • Kasachstan: Infos unten


Missionarische Arbeit in Kasachstan

Die Missionsarbeit in Kasachstan ist das gemeinsame Missionsprojekt von Foursquare Deutschland unter Leitung von Ewald Zelmer (Pastor der Christus-für-alle-Gemeinde in Bielefeld).

Mit Gebet und finanzieller Hilfe wird der Aufbau christlicher Gemeinden und diakonischer Einrichtungen an verschiedenen Orten des Landes unterstützt. Außerdem reisen regelmäßig deutsche Teams in die Gemeinden und Projekte vor Ort, um praktisch zu helfen und zu ermutigen.

Einige Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Gründung und Vernetzung von kasachischen Gemeinden
  • Unterstützung und Schulung einheimischer Leiter
  • Förderung von Jüngerschaftsschulen
  • Familienarbeit
  • Unterstützung von Drogenrehabilitationszentren und Kinderheimen

Kleine Landeskunde Kasachstan:
Lage
: Zentralasien (zwischen Russland, China, Kirgisien, Usbekistan, Turkmenistan und dem Kaspischen Meer)
Einwohnerzahl: knapp 16,8 Mio. (5 x weniger als in Deutschland)
Fläche: 2.724.900 km² (neuntgrößtes Land der Welt, etwa 7,6 x so groß wie Deutschland).
Bevölkerung: buntes Ethniengemisch aus Kasachen, Russen und vielen Minderheiten (Usbeken, Uiguren, Tataren, Mescheten, Baschkiren, …)
Religion: 70 % Muslime, 26 % Christen
Geschichte: lange unter sowjetischer Herrschaft, seit 1991 unabhängig
Staatsform: Präsidialrepublik

Zahnärztliche Einsätze

Seit 2010 fliegt unser Gemeindemitglied, Zahnärztin Dr. Kirsten Holst, in verschiedene Länder, wie z.B. Philippinen, Myanmar, Kambodscha, Uganda, Kenia, Haiti und auch in Flüchtlingslager wie z.B. im Libanon und in Kurdistan (Nordirak), um Menschen, die sich keine medizinische Versorgung leisten können, von ihren Schmerzen und ihrem Leid zu befreien.

 

Im Gegensatz zu unserem deutschen Bild vom „furchterregenden Zahnarztbesuch“, freuen sich hier die Menschen endlich von einem Zahnarzt besucht zu werden! Viele der zahnärztlichen Einsätze werden in ländlichen Gebieten durchgeführt, zu denen noch nie oder nur selten Ärzte gekommen sind.

Die Patienten erhalten nicht nur eine medizinisch richtige Behandlung und eine Schulung in richtiger Zahnpflege, sondern erfahren vor allem, dass man sie nicht vergessen hat. Dabei wird Dr. Kirsten Holst von der Gemeinde in der Konkordia unterstützt und im Gebet begleitet.

Immer wieder kommen auch Jugendliche aus der Gemeinde zu den Auslandseinsätzen mit. So sammeln sie wertvolle Erfahrungen im Umgang mit anderen Kulturen und in fremden sozialen Umständen. (HIER geht´s zu den Erlebnisberichten.)>

IGFM Bericht- Hier klicken!

Haben Sie näheres Interesse oder noch weitere Fragen?
Dann können Sie sich auch direkt an Dr. Kirsten Holst wenden: email

Möchten Sie unsere zahnärztlichen Hilfseinsätze mit unterstützen?
Wir freuen uns über ihre Spende!

1 x Behandeln = 3 Euro

und beinhaltet:

  • Untersuchung
  • oberflächliche Betäubung
  • Anästhesie
  • Entfernung erkrankter Zähne
  • Medikamentöse Nachbehandlung
  • Schmerzmittel
  • Schulung in richtiger Zahnpflege
  • wenn möglich Zahnbürsten und Zahnpasta für die Patienten

Bankverbindung:
BFS Bank AG Karlsruhe
IBAN: DE75 6602 0500 0008 7911 01       BIC: BFS WDE 33 KRL
Verwendungszweck: Zahnärztlicher Hilfseinsatz

Erfahrungsberichte

Haiti, 2017

Dr. Kirsten Holst, Susl Mai und ich waren im November 2017 ca. 3 Wochen zu einem
zahnärztlichen Einsatz auf Haiti. 
Zu Beginn unserer Reise haben wir in der Nähe von Les Cayes bei Whistler
gewohnt. Von seiner Klinik, in der Kirsten und ihr Team 2015 noch behandelt haben,
sind nach dem Hurrikan Matthew 2015 leider nur noch die Grundmauern übrig
geblieben. Ebenso sind zahlreiche Dächer von anderen Wohnhäusern, Kirchen und
Schulen abgedeckt sowie 25% des Baumbestandes vernichtet worden. Wie durch
ein Wunder ist Whistlers Wohnhaus nahezu unbeschadet durch den Sturm
gekommen. Whistler hat daher sein Haus um eine Etage aufgestockt, so dass wir im
oberen Bereich schlafen und im unteren die Patienten behandeln konnten. Neben
unserem „Behandlungsraum“ gab es einen kleinen Bereich, wo Whistler und sein
Team Brillen an die Bevölkerung verteilt haben. Der Sehtest bestand darin, aus der
Bibel vorzulesen. Konnten die Patienten den Text lesen, durften sie die Brille
behalten. Vor unserem Haus gab es jeden Tag einen Stand, an dem frisch
zubereitetes Essen für die Patienten angeboten wurde. Wir haben in der Zeit bei
Whistler 107 Patienten behandelt und 203 Zähne gezogen. Wobei wir bereits am 2.
Tag eine junge Patientin hatten, deren Behandlung uns noch lange beschäftigt hat.
Nach einem zunächst normalaussehendem Eingriff, stellte sich heraus, dass ihr
Unterkieferknochen derart porös war, dass es nach dem Zahnziehen zu einer sehr
starken Blutung kam, die wir kaum stoppen konnten. Whistler hat sie daher nach Les
Cayes gefahren, wo sie eingehend untersucht und weiter behandelt worden ist.
Während weiterer Untersuchungen in einem Krankenhaus in Port-au-Prince stellte
sich heraus, dass die junge Frau an einem Tumor erkrankt war, der durch unsere
Behandlung entdeckt wurde. Sie war bis dahin von einem Abszess ausgegangen.
Mittlerweile ist die junge Frau, Gott sei dank, wieder gesund! Unsere Weiterfahrt
nach Meyer mussten wir, bedingt durch starke Regenfälle, die mehrere Tage
angehalten hatten, um einen Tag vorziehen. Was eine weise Entscheidung von
Whistler war, da einen Tag nach unserer Abreise die Strecke gesperrt worden ist.
In Meyer haben wir bei Anneliese gewohnt. Neben ihrem Haus gibt es eine Kirche, in
der unter der Woche jeden Morgen von 5-6 Uhr ein Gottesdienst von den Lehrern
abgehalten wird. An den Sonntagen besteht u.a. in Meyer oder im ca. 7 km
entfernten Gerard die Möglichkeit am Gottesdienst teilzunehmen. Wir haben an
beiden Orten unseren Einsatz vorstellen können und jeweils viel positive
Rückmeldung von den Haitianern erhalten.

In Meyer gibt es ein Gesundheitszentrum, in dem wir ca. 93 Patienten behandeln
und 207 Zähne ziehen konnten. Leider wurde unsere Behandlung bedingt durch
erneut einsetzenden starken Regen unterbrochen. Es wurden sogar die Schulen für
3 Tage geschlossen, da der Schulweg durch etwaige Erdrutsche zu gefährlich
gewesen wäre. Einige Schüler gehen jeden Morgen 2 Stunden zu Fuss zur Schule
und müssen anschließend auch wieder 2 Stunden nach Hause laufen. Was ich sehr
beeindruckend finde, v.a. wenn ich die Entwicklung in Deutschland beobachte, wo
die Kinder zum Teil jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gefahren werden.
Am letzten Tag vor unserer Abreise haben wir in der Schule von Meyer die Zähne
von ca. 520 Schülern zur Prophylaxe fluoridiert und dabei entsetzt festgestellt, wie
verheerend einige Zähne aussahen. Bei einem jungen Mädchen hätten wir eigentlich
7 Zähne ziehen müssen, was uns sehr berührt hat. Es gibt daher die Überlegung
beim nächsten zahnärztlichen Einsatz in Meyer mit der Schule zu beginnen.
Es war schön, das Leben der Schüler zum Teil miterleben zu können, beispielsweise
beim morgendlich stattfindenden Fahnenappell, wo das „Vater unser“ aufgesagt und
die Haitianische Nationalhymne gesungen wird. Außerdem war es sehr bewegend
zu sehen, wie die Kinder in der Kirche brav in den Reihen sitzen und ihr Mittag
essen. Jeder Schüler erhält jeden Tag eine warme Mahlzeit, bestehend aus Reis,
Bohnen und Kraut. Hierfür werden für beide Schulen (Gerard und Meyer) täglich
rund 125 kg Reis verarbeitet. 

Während unserer Zeit auf Haiti hatten wir das große Glück authentisch mit der
Bevölkerung zusammenzuleben und so hautnah Haiti kennenzulernen.
Zum Abschluss möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich ganz herzlich bei Anneliese
sowie Whistler und sein Team zu bedanken, die uns liebevoll aufgenommen,
versorgt und intensiv bei unserem zahnärztlichem Einsatz unterstützt haben! Ihr seid
wunderbar! Ich wünsche euch alles erdenklich Gute für die Zukunft. Möget ihr
gesund bleiben, gut mit euren geplanten Projekten vorankommen, eine
ausreichende finanzielle Unterstützung erfahren und reich gesegnet sein, bei allem
was ihr tut!
Herzliche Grüße,
Dr. Stefanie Reim

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