Liebe Gemeinde!                                                                                                                                          12.11.2018

In meiner Bibellese bin ich im Johannesevangelium auf eine interessante Begebenheit gestoßen. Maria Magdalena hatte entdeckt, dass der Stein am Grab Jesu weggerollt war und hatte die Jünger darüber informiert. Petrus und Johannes rannten zum Grab, um zu überprüfen, was geschehen war. Petrus ging sofort ins Grab und fand nur die Grabtücher. Sie verstanden überhaupt nichts, obwohl Jesus sie auf seine Auferstehung vorbereitet hatte. Und dann geschah folgendes:

So gingen denn die (beiden) Jünger wieder heim. Maria aber war draußen am Grabe stehengeblieben und weinte. Mit Tränen in den Augen beugte sie sich vor in das Grab hinein; da sah sie dort zwei Engel in weißen Gewändern dasitzen, den einen am Kopfende, den andern am Fußende der Stelle, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.“ Johannes 20, 10-12

Die Jünger haben nur Augen für die Fakten gehabt und sahen: nichts! Maria aber war traurig, weinte und dachte an den Jesus, der ihr die Sünden vergeben hatte und ihr ein komplett neues Leben in Würde und mit neuer Perspektive ermöglichte – und nun war auch sein Leichnam verschwunden. Sie schaute in das Grab mit Tränen und sah: zwei Engel, die sie trösten, aufbauen und die Auferstehung verkünden!

Kann es sein, dass wir manchmal zu schnell davon gehen, wenn wir doch nach Gott suchen und dann auch nichts erleben? Müssten wir nicht ab und zu stehen bleiben und es zulassen, dass Jesus uns begegnet? Kann es sein, dass wir doch viel zu „verkopft“ sind und nicht zulassen, dass wir ganz und gar berührt werden, auch emotional? Mit ihren Tränen in den Augen hat Maria viel mehr gesehen als die Jünger. Sie war es, die als erste den Auferstandenen gesehen hat. Vielleicht deshalb, weil sie es nicht eilig hatte und weil sie ganz aufging in ihren Gedanken an Jesus.

Da ist etwas, was wir von Maria lernen können, nämlich das, was Jahwe schon im Alten Testament gesagt hat (5. Mose 6,4): Wir sollen den Herrn unseren Gott LIEBEN mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit aller Kraft. Das ist der Kern unserer Beziehung zu Jesus!

 

Seid gesegnet

Euer Jochen

P.S. Wenn ihr für mich beten wollt – hier meine Dienstverpflichtungen im nächsten Monat:

22.-26.11.: Albanien – nationale Konferenz von Foursquare; 27.-28.11.: Treffen der VEF in Berlin-Elstal; 28.-29.11.: Treffen der NCIU-Netzwerk-Schulen in Hamburg; 03.-05.12.: Kreis Charismatischer Leiter in Hünfeld; 08.-09.12.: Gemeinde unterwegs Bochum; 10.12.: Konsultation f. Gemeindegründung in Frankfurt; 11.-12.12.: FEFC Treffen in Bienenberg (CH); 21.-26.12.: 30. Hochzeitstag-Urlaub; 27.-30.12.: Gebets- und Fastentage;

ERMUTIGUNGSBLOG- NOVEMBER 2018